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Aktion Zopf backen (3. Sekundarklasse A/B)

In unseren drei gemeinsamen
Jahren haben wir viel dafür gearbeitet, um Geld für unsere Abschlussreise zu verdienen. Wir kochten für die Mitschülerinnen, priesen Waren an auf dem Flohmarkt, führten den Znünimäärt und verkauften unsere selbst produzierte Zeitung. Das Highlight war aber die zweimalige Zopfaktion. Das Ziel dieser Aktion war es Zöpfe im Rhaetia zu backen und diese in den Quartieren rund ums Rhaetia zu verkaufen. Wir verteilten cirka eine Woche vor der Zopfbackaktion Bestellscheine, mit denen unsere Kunden Zöpfe in der gewünschten Grösse bestellen konnten.

Am Abend vor dem grossen Backen trafen wir uns um 21 Uhr
im Rhaetia, um uns mit
einem lustigen Filmabend auf die bevorstehende Übernachtung einzustimmen. Natürlich
fehlte es uns nicht an Essensvorräten...und geschlafen wurde nicht wirklich!
Wir genossen den Abend und plauderten bis in die frühen Morgenstunden. Dann um 4 Uhr nahm das ganze Geschehen erst richtig seinen Anfang. Wir begannen zwar noch ein wenig müde, aber motiviert mit der vielen Arbeit: Wir flochten die Zöpfe, bestrichen sie, buken sie und packten unsere Meisterwerke noch warm und duftend in Papiertüten ein. Schon kurz darauf waren wir auf den Strassen unterwegs und verteilten die Backwaren bei den freundlichen Bestellern.
Nach langer Arbeit durften wir dann am späteren Morgen nach Hause um uns für
unsere nächste Aktion, die cirka ein Jahr darauf wiederum im Juni folgen sollte, ein wenig Schlaf zu gönnen.
An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal bei allen Kunden für die Bestellungen, die grosszügigen „Zustupfe“ und die netten Rückmeldungen!
Sirah Walker
3.Sekundrklasse A/B
Wenn Jugendliche und Kinder rauchen
Immer häufiger sieht man Jugendliche oder gar Kinder auf der Strasse, wie sie gerade eine Zigarette anzünden. Meist machen sie das ohne Erlaubnis der Eltern. Aber sind sie sich auch bewusst was das Rauchen alles für bleibende Schäden anrichten kann? Meist sind die Schäden von Lungenkrebs bis Mundhöhlenkrebs. Immer mehr Kinder sind auch dem Passivrauchen ausgesetzt. Ich selbst habe zwei Jahre lang geraucht und sehr viele Erfahrungen gesammelt. Während meiner Zeit als Raucherin wurde mir sehr vieles bewusst. Ich bin nicht Stolz darauf, dass ich schon so früh angefangen habe. Jeden Abend vor dem Bett zu sitzen und Gott darum zu bitten, dass ich nicht krank werde, ist nicht lustig. Ich bin sehr froh, dass es mir gelungen ist, mit dem Rauchen aufzuhören. Dies nicht nur wegen meiner Gesundheit. Mir ist auch klar, dass ich mit dem Rauchen auch Menschen in meinem Umfeld Schaden zufüge. Jugendliche und Kinder im Alter von 12 bis 16 Jahren werden immer besessener vom Rauchen, so dass sie schliesslich überhaupt nicht mehr wissen, welchen Schaden sie ihrem Körper zufügen. Warum die Minderjährigen Zigaretten an den verschiedenen Kiosks bekommen liegt daran, dass ihr Alter von den Verkäuferinnen häufig unterschätzt wird und oft auch kein Ausweis verlangt wird. Zigaretten enthalten einen gewissen Stoff der sich „Nikotin“ nennt. Dies ist der Stoff der süchtig macht. Meistens fangen die Jugendlichen und Kinder mit einer Zigarette an, aber je nach dem, ob es ihnen schmeckt oder nicht, machen sie nicht weiter oder es werden von Tag zu Tag immer mehr Zigaretten. Immer mehr Minderjährige verfallen dem Duft und dem Rausch der Zigarette, sodass sie sogar damit angeben. Es ist nicht einfach, wenn man nach zwei Jahren oder mehr beschlossen hat, aufzuhören. Es braucht eine gewisse Willenskraft und eine enorm grosse Stärke. Doch wer Stärke beweist kann es schaffen. Ich habe es nur geschafft, weil meine Kolleginnen mich unterstützt haben und mir immer wieder aufgeholfen haben, wenn ich gefallen bin. Je nach dem welche Stärke man raucht, wird man schneller oder eben weniger schnell süchtig. Gerade bei den Jugendlichen ist die Suchtgefahr sehr gross. Schlimmer als bei Computer, Fernsehen oder Handy. Vor kurzem zeigte eine Studie auf, dass die Hälfte aller Jugendlichen und Kinder schon geraucht haben. Einige haben aufgehört, doch die meisten sind davon abhängig geworden. Auch oft sehe die Kinder das Rauchen als Stressabbau oder zur Beruhigung, wenn sie Familienstress haben oder etwas Ähnliches. Am Ende landen sie dann auch noch beim Kiffen und Alkohol, weil sie einfach mal eine Auszeit brauchen um mal abzuschalten oder einfach mal an nichts anderes zu denken als Freiheit zu haben und stressfrei zu sein. Viele rauchen auch einfach wegen Gruppenzwang. Und dann kommt es immer häufiger vor, dass sie sich treffen, um zu rauchen und bis in die Nacht hinein draussen bleiben. Manchmal
gehen Jugendliche so weit, dass sie ihren Geschwistern das Rauchen und das Kiffen beibringen. Auf jeden Fall ist die heutige Jugend schwer gefährdet. Sie wird förmlich im Rauch erstickt! An jeder Ecke sieht man sie und wenn die Eltern das sehen, macht es den Jugendlichen keinen Eindruck. Sie denken, dass ihre Eltern nichts dagegen unternehmen können. Und weil die Jugendlichen unter 16 Jahren noch nicht ins Gefängnis können, ist es ihnen auch egal, wenn sie von der Polizei erwischt werden. Auch immer häufiger wird geklaut, entweder Geld damit man sie kaufen kann oder es werden gerade Zigaretten aus dem Laden gestohlen. Leider kommt das immer mehr vor und somit gibt es auch mehr Polizeianzeigen. Meistens kommen die Jugendlichen und Kinder noch mit einer Verwarnung oder einer ganz kleinen Strafe davon. Und sobald sie dann in ihrem Flash sind, können sie nicht mehr aufhören und werden zu Kettenrauchern. Das wird natürlich auch vielen zum Verhängnis. Also hört auf mich und verzichtet auf Zigaretten und Drogen!
Aylen Garcia Gerosa
6. Primarklasse
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