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Projektunterricht 3. Sekundarstufe
Projekt Primarstufe
5./6. Primarklasse
1.-3. Sekundarklasse Niveau A + B
1.-3. Sekundarklasse Niveau C + D
 

Projektunterricht

Outdoor-Camp

 

In der 3. Sekundarklasse wurde das Fach Projektunterricht neu zum Stundenplan hinzugefügt. Dieses Fach bereitet uns auf unsere Abschlussarbeit, welche wir Ende Jahr anpacken müssen, vor. Wir lernen Projekte genau zu planen und diese dann auch selbstständig durchzuführen.    Unser  erstes   Projekt,    welches   wir    in 5-er Gruppen durchführten, war das Outdoor-Camp. Unsere Aufgabe war es, im Konsi-Wald mit selbstorganisiertem Material einen Risotto zu kochen. Für unser Mini-Projekt hatten wir am 20. Oktober 2009 einen ganzen Vormittag Zeit.

 

Als die Lehrpersonen uns das Projekt vorstellten, war die Stimmung sehr schlecht. Bei ziemlich vielen fehlte die Motivation, im Freien eine Feuerstelle zu bauen und danach ein Risotto zu kochen. Trotzdem bereitete sich jede Gruppe seriös auf den ’’Risotto-Tag’’ vor. Es gab sehr viel zu or ganisieren, da wir alle Materialien selbst mitbringen mussten. Vom Sackmesser bis  zum Grillrost mit Pfanne musste alles mitgeschleppt werden. Darüber hinaus durfte nicht ein ’’gewöhnliches Risotto’’ gekocht werden, denn das Rezept fürs Risotto musste kreativ erweitert werden. Dementsprechend hat sich unsere Gruppe nicht für eine alltägliche Variante des Risottos entschieden, sondern für ein Rucolarisotto mit Parmaschinken. Dies sollte die Lehrpersonen, welche unsere Arbeit bewerteten, im Geschmack und im Aussehen beeindrucken.  Bald stand der 20. Oktober vor der Tür und  die  ganze  3. Sek  versammelte  sich  um 8.15 Uhr beim Konservatorium. Zur Spannung, ob wohl alles klappen würde, kam an diesem Morgen als zusätzliches Herausforderung auch trübes Herbstwetter dazu. Trotzdem hatten wir alle sehr schnell   Motivation und Spass an der Projektrealisierung gefunden.

 

Der Ablauf des Projekts war klar. Als erstes mussten wir eine Grillstelle bauen, welche von der Architektur her funktional aber auch ästhetisch sein musste. Auf dieser Feuerstelle wurde danach das Risotto gekocht. Gegen Mittag begann es ein wenig zu regnen. Nun war das Risotto auch schon fertig. Zum Erstaunen der ganzen Gruppe schmeckte es super lecker.    Um ca. 13.30 Uhr war alles wieder aufgeräumt. Zufrieden, aber müde und ein wenig unterkühlt konnten wir nach Hause zurück kehren.

 

Dieses Outdoor-Camp hat allen viele neue Erfahrungen gebracht und alle konnten auf ihre Leistung stolz sein.

 

Melanie Leber

3. Sekundarklasse A/B

 

 

 

Song-Projekt

 

Das Song-Projekt war das letzte Projekt vor der Abschlussarbeit. Wir durften selbst bestimmen, wie gross unsere Gruppe sein sollte. Also hatten wir, die 3. Sek A/B, die Idee einen Klassensong zu machen. Da aber nicht alle mit dieser Idee zufrieden waren, teilten wir uns in zwei Gruppen auf: eine grosse Gruppe mit 16 und eine kleinere Gruppe mit fünf Mädchen. Dieser Bericht beschreibt die Arbeit der 16-er Gruppe.  Da wir sehr viele Leute in einer Gruppe waren, teilten wir uns auf in die Sparten Choreographie, Text und Technik/Bühnenbild. Die Gruppe Choreographie war, wie der Name schon sagt, für den Auftritt der Gruppe zuständig. Sie stellten für die ganze Gruppe einen Tanz zusammen.

 

Die Gruppe Text schrieb den Songtext von ,,We are all in this together’’ in einen deutschen Text, welcher zum Institut Rhaetia passt, um. Und die Gruppe Technik/Bühnenbild hat sich Gedanken gemacht, wie die Gruppe angezogen sein sollte und was das Bühnenbild beinhalten würde.  Für die ganze Arbeit hatten wir fünf Dienstagnachmittage zu 3 Lektionen Zeit. Die Arbeit ging sehr schnell voran, was alle sehr positiv überraschte. Schon nach dem zweiten Dienstagnachmittag war der Text fertig. Die Choreographie wurde der gesamten Gruppe am vierten Arbeitsnachmittag beigebraucht. Alle lernten die Tanzschritte recht schnell und wir konnten uns der Feinarbeit widmen.  Die Arbeit in dieser grossen Gruppe war sehr anstrengend. Es gab viele schöne Momente, aber es gab auch Situationen, in denen wir am liebsten alles hingeschmissen und die Gruppe aufgelöst ätten. Aber schlussendlich hat die Realisierung allen Spass gemacht und die Endergebnisse waren allesamt super.

 

Melanie Leber

3. Sekundarklasse A/B

 

 

Abschlussarbeiten der 3. Sekundarklassen 2010

 

In der ganzen 3. Sek hatten wir Projektunterricht. Bei Frau Egger und Herr Kammermann führten wir verschiedene Projekte durch. Doch das Highlight des ganzen Jahres sollte unsere individuelle Abschlussarbeit sein.

 

Der Startschuss erklang am 23. März 2010. Von da an war es möglich Gruppen von höchstens vier Schülern zu bilden oder die Arbeit alleine in Angriff zu nehmen. Sobald die Themen gewählt waren, konnte man sich bei den jeweiligen Bezugsperson anmelden. Folgende Themen wurden gewählt:

   

Einzelarbeiten:

 

·          Kleidergestaltung

·          Modemagazin

·          Dog dancing

·          Deutsche Dogge

·          Warum Musik wichtig ist

·          Muslime in der Schweiz

·          Express Kochbuch

·          Herstellung eines Snowboards

·          Parfumherstellung

·          Fasnachtskleid

·          Schwert

·          Köpersprache in Gipsfiguren

·          Gestaltung einer Website

·          Vom Kind- zum Jugendzimmer

·          Bericht über das Arbeiten im Gefängnis

·          Von der Besessenheit zum Exorzismus

·          Mode der 20-er Jahre

·          Eigene Geschichte

 

Gruppenarbeiten:

 

·          Fotoalbum Jing und Jang

·          Abschlussalben

·          Kinderbilderbuch

·          Kids Modeshow

·          Bandprojekt

 

Die Probleme von unserem Bandprojekt bestanden aus großem Zeitdruck, Terminstress und technischen Probleme. Doch die Arbeit hat unsere Freundschaft gestärkt und unser Endprodukt kann sich sehen lassen.

 

Nach rund 15 Wochen wurden die verschiedenen Abschlussarbeiten mit Unterstützung einer Powerpoint-Präsentation, den Lehrern und Mitschülerinnen vorgestellt. Kurz danach wurden die Eltern zur Ausstellung der ausgeführten Arbeiten eingeladen.

 

 

Abschlussarbeit im Projektunterricht

 

Schülerinnen der 3. Sekundarklasse C äussern sich über ihre Erfahrungen mit ihrer Abschlussarbeit :

 

Zuerst mussten wir uns entscheiden, ob wir eine gestalterische oder eine schriftliche Arbeit machen wollen. Danach konnten wir das Thema wählen. Es war wichtig, dass wir ein genau definiertes Ziel vor Augen hatten und mit dem Thema etwas taten. Am Schluss mussten wir das Produkt abgeben. Die Arbeit stellten wir dann mit einer Powerpoint-Präsentation vor. Später konnten die Eltern alle Arbeiten an einer Ausstellung betrachten. Zusätzlich führten wir noch ein Projektjournal. Die Abschlussarbeit in der 3. SK ist eine letzte Chance in der Volksschule, etwas Selbstständiges zu machen. Mit der Abschlussarbeit konnten wir beweisen, dass wir etwas Selbstständiges planen und durchführen können.

 

 

PUSA

Projekte und Selbstständige Arbeiten auf der Sekundarstufe

 

Alle Schüler aus dem Kanton Luzern beenden die 3. Sek mit einer Abschlussarbeit. Je nach Rahmenbedingungen kann man die Arbeit als selbständige Arbeit oder als Gruppenarbeit gestalten. Da fast in der ganzen Schweiz die Schüler eine solche Arbeit machen müssen, hat die PHZ Luzern und Schulverlag plus AG bereits zum zweiten Mal einen Wettbewerb ausgeschrieben, der Projektarbeiten von Deutschschweizer Schülerinnen und Schülern auszeichnet. Unsere Lehrpersonen, Herr Kammermann und Frau Egger, haben uns zu Beginn unserer Arbeiten über den PUSA Wettbewerb informiert. Nach diesen Informationen habe ich mir gedacht, wieso nicht an diesem Wettbewerb teilnehmen? Also habe ich mich angemeldet und meine Projektdokumentation am 30. Mai 2010 eingesendet.

 

Insgesamt gingen bei den Wettbewerbsorganisatoren rund 90 selbständige Arbeiten ein. Fünf der eingereichten selbständigen Arbeiten schafften es in das Finale, welches am Samstag, 19. Juni 2010, im Südpol Luzern stattfand. Ich war sehr überrascht, dass ich es mit meiner Abschlussarbeit ‘‘Zahlenzauber, Gestaltung einer Webseite‘‘ ins Finale geschafft habe. Im Ganzen waren es fünf Finalisten. Die Arbeiten: Schokoladenautomat, Ziegenskelett, Schubloki und Kräuterspirale.  Am Ende der Präsentationen wurde ein Sieger von der Jury bestimmt, aber auch das Publikum durfte einen Sieger wählen.

Der Jury-Preis ging an die Schubloki. Die Schubloki ist ein Schränkchen, bei dem man die Schubladen zu einer Loki zusammenbauen kann.  Der Publikumspreis ging an das Ziegenskelett und an meine Arbeit ‘‘Zahlenzauber‘‘.

Melanie Leber, 3. Sekundarklasse A/B

 

 

 

 

7

„Wir legen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Elternhaus.“

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